Christen, Juden, Moslems – Gelingende Nachbarschaft

von Reinhard Ellsel

Donnerstag, 17.05.2018

Schild Nes Ammim
Ein Dorf des Friedens

Nes-Ammim ist ein ganz besonderer Ort. Es ist ein Dorf in Israel und im Gegensatz zu vielen anderen Teilen im Land geht es hier zwischen den verschiedenen Religionen friedlich zu

Der Name bedeutet auf Deutsch: „Zeichen der Völker“ oder: „Zeichen für die Völker“ und es wurde 1963 wurde es gegründet. Die Idee stammte von John Pilon, einem niederländischen Arzt. In dem christlichen Dorf können junge Menschen ab 18 für einige Monate leben und arbeiten - zum Beispiel nach dem Abitur. In dem Studienprogramm können sie das Land Israel und seine Menschen in all seiner Vielschichtigkeit kennen zu lernen. Auf der Homepage www.nesammim.de steht:

„Die Freiwilligen lernen Israel, das Judentum und den Islam im Studienprogramm kennen. Außerdem sprechen sie über die spannungsreiche und wechselvolle Geschichte Israels mit seinen Nachbarn im Nahen Osten. Sie erfahren, dass der Holocaust nach wie vor die israelische Gesellschaft und die Menschen prägt. Durch enge Beziehungen zum pädagogischen Zentrum des Nachbarkibbuz Lochame HaGhettaot mit Israels zweitgrößter Holocaustgedenkstätte nimmt die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und die Gegenwart des Antisemitismus einen besonderen Raum im Studienprogramm ein. Zudem besteht die Möglichkeit für Freiwillige Hebräisch und Arabisch zu lernen.“

Warum den Verantwortlichen das friedliche Miteinander von Christen, Juden und Muslimen wichtig ist, das erfahren Sie im Beitrag von Reinhard Ellsel.

 

Donnerstag, 17.05.2018