Gott an ungewöhnlichen Orten

von Jürgen Marx

Donnerstag, 18.05.2017

Bauschild Kanalarbeiten
Gottesdienste finden an ungewöhnlichen Orten statt

Viele Musiker geben Wohnzimmerkonzerte und Schriftsteller lesen in der U-Bahn oder im Zoo aus ihren aktuellen Werken vor – Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten, die scheinbar gar nicht zusammenpassen, sind beliebt

Im Rahmen des Reformationsjubiläums verlässt auch die Gottesdienstveranstaltung das gewohnte Terrain und begibt sich an die unterschiedlichsten Locations.

Noch bis zum 31. Oktober 2017 werden an 95 Alltagsorten Gottesdienste gefeiert.

„Mitten in der Welt stellen sich Menschen unter Gottes Wort und feiern außerhalb der Kirchenmauern Gottesdienst.“ erklärt der Projektleiter der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Reformationsjubiläum 2017, Martin Engels. „Verkündigung, Musik und der gewählte Ort korrespondieren miteinander und ermöglichen so neue Zugänge“.

Und die gewählten Orte sind sehr spektakulär:

Die Evangelische Studierendengemeinde in Köln feierte Ende April einen Gottesdienst in der Kölner Kanalisation. Das Motto ´Gott im Abwasserkanal´ machte deutlich, dass Gott auch im Untergrund zu finden und Jesus selbst an Orte tiefster menschlicher Erniedrigung gegangen ist. Weitere ungewöhnliche Locations, an denen Gottesdienste stattfinden sind ein Stadtmuseum, ein Bahnhof und oder ein Kupferbergwerk.

Jürgen Marx berichtet in seinem Beitrag über einen Gottesdienst bei einem IT-Dienstleister.

Unter http://www.2017.ekir.de/95-gottesdienste-196.php gibt es noch mehr Informationen.

Donnerstag, 18.05.2017