Nächstenliebe - gemeinsam stärker

von Bettina Förster

Dienstag, 13.06.2017

Hände als Symbol für Gemeinschaft
Gemeinsam sind wir stärker

Jemandem die Tür aufhalten oder einem älteren Menschen in der U-Bahn den Sitzplatz anbieten – das sind alles so kleine Gesten im Alltag, die eigentlich selbstverständlich sind. Und sie tun unheimlich gut

Das wird in dem Beitrag von Bettina Förster deutlich. Hier kommen Menschen zu Wort, die Nächstenliebe praktisch erfahren haben. Und es gibt unzählige Möglichkeiten, anderen Menschen zu helfen. Viele kreative Ideen, die anderen Menschen helfen.

Ein Beispiel ist die Idee vom Caffè Suspeso“.

Diese Aktion ist nichts Anderes als gelebte Nächstenliebe und stammt aus Italien, wo Kaffee quasi ein Grundnahrungsmittel ist. Deshalb hatten die Italiener auch die Idee, mit Kaffee etwas Gutes zu tun. In Neapel hat sich das Prinzip vom „Caffè Suspeso“ schon lange etabliert.

Es geht ganz einfach: Der Kunde bezahlt im Café nicht nur seinen eigenen Espresso, sondern zwei, drei weitere. Die kommen auf eine Liste und werden dann an Bedürftige verschenkt. Einfach, aber wirkungsvoll. Durch das Internet verbreitete sich die Idee in den USA und seit einiger Zeit gibt’s auch in Deutschland die Aktion „Suspended Coffee“, das heißt „aufgeschobener Kaffee“. Die Schülerin Saskia Rüdiger aus Sachsen hat die deutsche Seite ins Netz gestellt und betreut sie. Immer mehr Cafés in Deutschland beteiligen sich. In Bielefeld oder Köln zum Beispiel. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Gulaschsuppe oder Sandwiches.

Mit einem gespendeten Kaffee kann man wahrscheinlich nicht die Welt retten, aber ein gespendeter, heißer Kaffee kann in jedem Fall dafür sorgen, dass die Welt anders aussieht. Nämlich wärmer. Zumindest für eine Person und für einen Moment.

Im Internet finden Sie die Idee von dem aufgeschobenen Kaffee unter http://www.suspendedcoffee.de

Dienstag, 13.06.2017