Von Frau zu Frau – Stadtteilmütter Teil 1

von Margret Wand

Montag, 16.10.2017

Frau mit Kind
Mütter helfen Müttern im Stadtteilprojekt

Neue Stadt, neues Umfeld und ganz viele Fragezeichen – Ein Umzug bedeutet sowieso schon viel Stress und wenn dann auch noch das neue Umfeld dazu kommt, dann wird es schnell unübersichtlich. Wie gut, dass es Hilfe gibt

Das Stadtteilmütterprojekt der Diakonie in Düsseldorf. Seit 2008 wird so Familien geholfen, die aus einem anderen Land zu uns nach Deutschland kommen. Der Kontakt von Frau zu Frau und von Mutter zu Mutter steht dabei im Vordergrund. Auf der Homepage der Diakonie Düsseldorf beschreiben die Verantwortlichen ihr Projekt so:

Finden Sie sich hier zurecht!

Fremde Sprache, fremde Kultur: Es ist nicht leicht, sich in einem neuen Land zu orientieren. Von Frau zu Frau helfen Ihnen unsere Stadtteilmütter bei allen Problemen – egal, ob Sie gerade erst nach Deutschland gekommen sind oder schon länger hier leben, aber Schwierigkeiten haben, sich zurecht zu finden.

In Flingern für Sie da

In Flingern sind die Stadtteilmütter für Sie da. Die allermeisten von ihnen sind selbst einmal neu nach Deutschland gekommen, kennen sich aber schon gut mit den Gegebenheiten hier aus. Sie werden speziell für diese Aufgabe ausgebildet und beraten Sie gerne zu Themen wie Bildung, Sprache, Erziehung und Gesundheit. Außerdem unterstützen sie Sie bei der Orientierung im Stadtteil und bei Gesprächen mit Behörden, Schulen und Institutionen.

Die Stadtteilmütter profitieren auch

Die Stadtteilmütter selbst profitieren ebenfalls von diesem Projekt. Sie haben als ausgebildete Stadtteilmutter zum Beispiel bessere Chancen, anschließend eine Arbeit zu finden. Und was Sie bei der Ausbildung lernen, können Sie auch für Ihre eigene Familie nutzen.

Im Beitrag von Margret Wand erzählt die Leiterin des Projekts, Sabine Roß, über ihre Erfahrungen mit den Stadtteilmüttern.

Weitere Infos bekommen Sie unter:

https://www.diakonie-duesseldorf.de/jugend-familie/projekte/stadtteilmuetter/

Montag, 16.10.2017