Weißes Blatt: Ein Neues Jahr

von Christof Beckmann

Mittwoch, 03.01.2018

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Generalvikar Dr. Dominik Meiering, Erzbistum Köln, Foto: KIP

Drei Tage ist das Jahr jung und doch sieht mancher vielleicht immer noch ungewohnt die „2018“ auf dem Kalender. Wie schaut der Kölner Generalvikar Dominik Meiering ins Neue Jahr? Mit guter Hoffnung allemal ...

INFO: Am Anfang des neuen Jahres setzt Dr. Dominik Meiering, Generalvikar des Erzbistums Köln, auf Gottvertrauen: „Besonders die Mutlosen und die Traurigen oder die Hoffnungslosen brauchen Menschen, die sie unterstützen, die sie mitnehmen, ermutigen, die ihnen Gemeinschaft schenken“, wünscht er sich. „Und ich hoffe, dass wir in unserer Gesellschaft wirklich in eine Kultur hineinwachsen, in der wir den anderen nicht rechts und links liegen lassen. Sondern wo wir ihn sehen, ihn wahrnehmen und erkennen: Der gehört schon zu mir. Der gehört schon zu mir, noch bevor ich ihn erwählt habe, noch bevor ich gesagt habe: „Ich will mit dir was zu tun haben“ -, ist er ja schon mein Nächster, der neben mir ist, und für den ich Verantwortung mittrage.“ Seine Hoffnung: „Wir werden hoffentlich alle wachsen im Vertrauen darauf, dass Gott mitgeht und wir werden die Erfahrung machen, dass er da ist. Gerade dann, wenn wir ihn besonders brauchen.“

Unser Gesprächspartner: Dr. Dominik Meiering, am 31. Januar 1970 in Rhede bei Borken (Westfalen) geboren, verbrachte seine Schulzeit in Bergisch Gladbach, war Mitglied des Domchors, Ministrant am Kölner Dom und leistete nach dem Abitur 1989 am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium seinem Grundwehrdienst. 1990-1996 studierte er Katholische Theologie und Kunstgeschichte in Bonn und Fribourg/Schweiz. 1998 wurde er zum Priester geweiht und war zunächst Kaplan in Düsseldorf und Neuss und von 2003-2006 in der Kölner Innenstadt. Ab 2006 war er Stadtjugendseelsorger in Köln und Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Domstadt. Hier baute er das jugendpastorale Zentrum „CRUX” an St. Johann Baptist in der Kölner Südstadt auf. 2010 kam die Aufgabe als Kreisjugendseelsorger im Rhein-Erft-Kreis hinzu. Meiering wurde 2006 an der Universität Bonn im Fach Kunstgeschichte mit einer Arbeit über den „verhüllten Reichstag von Christo und Jeanne-Claude und seine Parallelen in der Tradition der Kirche“ zum Dr. phil. promoviert. Zudem arbeitete er als Mitglied in verschiedenen Gremien, etwa in der Kunstkommission des Erzbistums Köln, dem Verein für christliche Kunst im Erzbistum Köln und Bistum Aachen, darüber hinaus nahm er mehrere Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Tanz, am Priesterseminar und am Diakoneninstitut wahr.
Zum 22. Februar 2015 berief ihn der Erzbischof von Köln zum Generalvikar, dem persönlichen Stellvertreter des Diözesanbischofs für die Verwaltung des Bistums. Meiering leitet das Generalvikariat mit über 500 Mitarbeitenden und ist gleichzeitig Moderator der Kurie. Am 19. April 2015 berief ihn der Erzbischof zum residierenden Domkapitular.
Kontakt: Erzbistum Köln, Generalvikar Dr. Dominik Meiering, Marzellenstraße 32, 50668 Köln, Tel. 0221 / 1642 1262, Fax 0221 / 1642 1220, mehr: www.erzbistum-koeln.de.

Mittwoch, 03.01.2018