Das Elternhaus spielt mit

von Christa A. Thiel

Samstag, 21.06.2014

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Kinder brauchen Vertrauen und Nähe, um im späteren Leben klar zu kommen.

Fast jede Studie belegt es: Das Elternhaus ist entscheidend für den Lebensweg. Professor Peter Zimmermann erforscht den Zusammenhang zwischen Elternhaus und Verhalten. Welchen Einfluss kann das auf Fußballspieler haben kann, wenn eine Niederlage droht? 

Der Entwicklungspsychologe schreibt in einem Aufsatz: " Es hat sich übrigens gezeigt, dass Kinder mit sicherer Bindung in einer Wettbewerbssituation beim drohenden Verlieren trotzdem noch ihre Anstrengung erhöhen, um zu gewinnen, während Kinder mit unsicherer Bindung angesichts des drohenden Verlierens eher aufgeben." Eine sichere Bindung entsteht da, wo Kinder Nähe, Trost und emotionale Sicherheit von Anfang an erfahren. Für Fußballer scheint das eher im Elternhaus als in einem Internat möglich zu sein. Wer weiß, dass er auch bei Niederlagen und Versagen ein geliebter Mensch bleibt, kann in einem Wettbewerb besser bestehen.

Der Apostel Paulus drückt seine Bindungssicherheit in dem Brief an die Gemeinde in Rom so aus:

"Ich bin ganz sicher, dass nichts uns von seiner Liebe trennen kann: weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen noch andere gottfeindliche Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Himmel noch Hölle. Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn." 

Samstag, 21.06.2014