Glauben mit Herz und Verstand

von Michael Stoer

Mittwoch, 07.09.2016

Zu Gott finden
Zu Gott finden

Zwei ungewöhnliche Schlagzeilen in der Online-Ausgabe der BILD-Zeitung: „Warum ich mich heute als Christ outen will“ und „Wie Gott mir die Angst vor dem Terror nimmt“. Der Journalist Daniel Böcking erzählt von dem, was viele als Privatsache ansehen.

„Ein bisschen Glauben gibt es nicht. Wie Gott mein Leben umkrempelt“. Dieses neue Buch hat es in sich. Es ist radikal, ohne extremistisch zu sein; klar, ohne plump zu sein. Es geht um das Thema Glauben - für viele ein „No-Go-Thema“, bei dem man auf einer Party peinlich berührt wäre, wenn es angesprochen werden würde, eben Privatsache. Der Autor des Buches, Daniel Böcking, ist da anders, direkt und offen. Er hat sich zu Gott und Jesus bekehrt, mit allem, was dazugehört, und es hat sein Leben verändert. Über diese überraschende Lebenswende berichtet Daniel Böcking, der als Mitglied der BILD-Chefredaktion und mitverantwortlich für BILD.de kein unbedeutender Journalist ist.

Ein Auslöser für die Wende zum christlichen Glauben war sein Einsatz als Reporter bei dem verheerenden Erdbeben in Haiti 2010. Das Leid der Menschen, das Elend, aber auch die unermüdliche Hilfe der Einsatzkräfte von christlichen Hilfsorganisationen bewegten ihn. Und so habe er den Glauben dann selbst ausprobiert, schreibt Böcking. Die Konsequenz:

„Ich bin zu dir, Gott, umgekehrt. Und wie das Wort Umkehr schon sagt: Für mich – damals 36 Jahre alt, BILD-Journalist, ehrgeizig, partywütig – war es eine 180-Grad-Kehre mit sehr konkreten Veränderungen: im Job (kann man auch ganz ohne Ellbogen seinen Weg gehen?), in der Freizeit (wie viele durchfeierte Nächte in der Woche tun mir wirklich gut?), in der Familie (‚Gehst du jetzt etwa in eine Sekte?`- ‚Nein! Ich bin Christ!‘)“ (S. 9).

Einen Blick ins Buch gibt es hier.

Mittwoch, 07.09.2016