Mein Papa ist mein Held!

von Christa A. Thiel

Freitag, 05.12.2014

Vaeterherzen
Die Väter von heute üben sich in neuen Rollen.

Es gibt sie! Je länger je mehr. Väter, die ihre Vaterrolle neu entdecken: Den Kinderwagen schieben, Gute-Nacht-Geschichten vorlesen, mit den Kindern backen oder kochen oder einfach nur spielen.

Im Advent geht es auch darum, zur Besinnung zu kommen. In der Bibel heißt es: "Die Herzen der Väter sollen zu den Kindern bekehrt werden!" Das würde Jörg Wetjen heute so nicht mehr formulieren. Er veranstaltet ehrenamtlich Erlebniswochenenden für Väter und Kinder bei der Evangelischen Männerarbeit. Dabei erlebt er, wie sehr die Herzen der Väter bei ihren Kindern sind. Gleichzeitig leiden Väter darunter, dass ihr Beruf ihnen oft nicht die Zeit lässt, sich so um ihre Kinder zu kümmern, wie sie gerne möchten. Für kleine Kinder ist der Papa der Held, meint Jörg Wetjen. Und das kann er auch bleiben, wenn die Kinder älter werden. Voraussetzung ist, dass er glaubwürdig bleibt, beispielsweise Versprechen hält. Besonders spektakulär müsse es nicht sein, damit die Herzen der Väter und Kinder im Advent höher schlagen. Einfach, sich ein bisschen Zeit füreinander nehmen und diese miteinander verbringen – spielen, Plätzchen backen, reden, sich füreinander interessieren.

Immer mehr Männer machen sich auf den Weg, traditionelle Rollenbilder hinter sich zu lassen und neue Perspektiven der Männlichkeit zu entdecken. Die Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen begleitet Männer beim Entdecken neuer Rollen und neuer Verantwortung.

Hier finden Sie mehr über die Arbeit allgemein und über die Vater-Kind-Angebote 2015. So ein Wochenende kann ein "mal etwas anderes Weihnachtsgeschenk" sein.

Freitag, 05.12.2014