Schöne Grüße vom Schweinehund

von Robert Naefgen-Neubert

Dienstag, 19.04.2016

Wer kennt ihn nicht den Schweinehund?
Wer kennt ihn nicht den Schweinehund?

Der Kopf sagt: Eine Runde Joggen vor der Arbeit – das wäre jetzt gut! Der Bauch sagt: Oder vielleicht doch noch mal umdrehen und kurz einnicken? Wer behindert hier das Aufstehen?

 

Es ist der berühmte innere Schweinehund. Er ist verantwortlich, wenn Entschuldigungen gebraucht werden. Je intelligenter der Mensch, desto raffinierter sein Schweinehund.

Wer in sich geht, weiß, mit welchen Gewohnheiten er sich schadet. Sei es mit dem Essverhalten, Alkohol, Rauchen, Bewegungsmangel sowie Zappen, Spielsucht, gefährlichen Kicks, wie zu schnelles Autofahren und und und.

Der Psychiater Viktor Frankl hat den inneren Schweinehund untersucht. Er hat dabei bewiesen, dass Menschen in jeder Lebenslage fähig sind, über sich hinauszuwachsen und damit den inneren Schweinehund zu überwinden. Dies gelingt aber nur dann, wenn es sinnvoll erscheint. Nina Stögmüller hat das Thema innerer Schweinehund und die Theorie des Psychiaters in ein Märchen verpackt. Es handelt von einem Mann, der seinen Schweinehund besiegen will.

Als er der weisen Frau erzählte, warum er zu ihr gekommen war, nickte sie verständnisvoll. „Jeder Mensch hat einen inneren Schweinehund“, sagte sie. „Der innere Schweinehund hält uns davon ab, gute Dinge zu tun, die notwendig sind, die unser Leben bereichern oder verbessern. Er tut das nicht, weil er böse ist, sondern weil wir ihn das tun lassen. Wenn wir wollen, dann gehorcht uns der innere Schweinehund auf´s Wort, wir müssen nur lernen, ihm die richtigen Befehle zu geben!“ Der Mann schöpfte Hoffnung. Er erfuhr von der weisen Frau, dass er immer wieder selbst die Möglichkeit hatte zu wählen.

Hier können Sie das ganze Märchen nachlesen.

Dienstag, 19.04.2016