Menschen begleiten - Ehrenamt im Hospiz

von Margret Wand

Montag, 03.09.2018

Mensch schiebt einen Rollstuhl
Sterbebegeleitung ist eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe

Viele Leute engagieren sich ehrenamtlich. Zum Glück, denn ohne freiwillige Mitarbeiter wäre so mancher Verein schon längst Geschichte. Margret Wand hat mit Verantwortlichen von einem Hospizdienst gesprochen

Hier werden auch Menschen gebraucht, die ehrenamtlich mitarbeiten. Auf die wartet keine einfache, aber eine sehr wichtige Aufgabe.

´Hospiz´ wird aus dem lateinischen ´hospitium´ abgeleitet und bedeutet ´Gastfreundschaft´. Ein Hospiz ist eine Einrichtung für Sterbebegleitung, in der Menschen, deren Leben zu Ende geht, betreut und versorgt werden. In den Pflegeheimen der Diakonie Düsseldorf gibt es sogar einen ambulanten Hospizdienst. Hier können die alten Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und werden von ehrenamtlichen Fachkräften versorgt.

Zurzeit arbeiten 20 Ehrenamtler im ambulanten Hospizdienst. Es dürfen aber noch viel mehr werden. Interessierte werden fundiert auf die Aufgabe vorbereitet. In der Fortbildung geht es um existenzielle Fragen und Gespräche mit älteren und demenziell erkrankten Menschen. Auch eigene Grenzen werden abgesteckt. Das ist wichtig, denn es kann schon eine psychologische Belastung sein, mit Sterbenden zu arbeiten.

Auch eine ausführliche Hospitation in Pflegeheimen ist Teil der Fortbildung. Nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat, sowie weitere Fortbildungen und Supervision. Weitere Infos bekommen Sie in einer Broschüre der Diakonie Düsseldorf:

https://www.diakonie-duesseldorf.de/uploads/tx_didbasic/Flyer_Hospizdienst.pdf

Montag, 03.09.2018