Schwester Andrea – bei den Menschen zu Hause

von Ralf Prange

Dienstag, 04.11.2014

Pflege
Wer Menschen pflegt, kommt mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt.

Wer heute einen Beruf ergreift, muss damit rechnen, dass die Anforderungen an ihn in zehn oder zwanzig Jahren ganz andere sind.  Andrea Scholl hat in ihren Berufsjahren Veränderungen erlebt, aber eins ist geblieben: Sie ist im Kontakt mit Menschen.

Schwester Andrea leitet die Diakoniestation Siegen-Mitte. Ambulante Diakoniestationen sind an 365 Tagen im Jahr dafür da, dass Menschen im Alter oder im Krankheitsfall nicht auf sich allein gestellt sind. "Uns als Pflegedienst ist es wichtig, Sie so umfassend wie irgend möglich zu betreuen. Wir bieten Ihnen unsere Hilfe deshalb nicht nur in der häuslichen Krankenpflege an, sondern auch in anderen Bereichen. Wir als Pflegende entlasten so nicht nur Ihre Angehörigen, sondern vermeiden häufig auch den Umzug in ein Pflegeheim." Ist auf der Internetseite zu lesen.

Die Mitarbeiter der Diakoniestation Siegen-Mitte kümmern sich aber auch um pflegende Angehörige, beispielsweise findet mit ihnen ein regelmäßiger Gesprächskreis statt. Betroffene treffen hier auf Gleichgesinnte, können Erfahrungen austauschen und Probleme besprechen.

Außerdem werden Angehörige dadurch entlastet, dass durch die Diakoniestation Demenzkranke mehrere Stunden in der eigenen Wohnung betreut werden. Dadurch können Angehörige Dinge tun, für die sie sonst keine Zeit haben. Diagnostiziert ein Arzt Demenz, können Betroffene von der Pflegekasse unterstützt werden.

Dienstag, 04.11.2014