Zu Besuch bei den Inkas

von Jürgen Marx

Mittwoch, 05.11.2014

© VKR. Covermotiv: N. Westphal. Foto: A. Dreyer, Linden-Museum Stuttgart.
Die Inka-Ausstellung ist einmalig in Europa.

Sie ist familienfreundlich, hat besondere Angebote für Lehrer und Senioren und ist bisher einmalig in Europa: Die Inka-Ausstellung in Rosenheim. Zugegeben: Rosenheim ist nicht gerade um die Ecke, aber es lohnt sich, meint Jürgen Marx.

Noch bis zum 23. November 2014 zeigt die Ausstellung die legendäre vorspanische Inka-Kultur von ihren Anfängen bis in die Kolonialzeit. Farbkräftige und reich gemusterte Textilien aus der Inka- und Kolonialzeit, wertvolle und sehr seltene Opferschalen aus Stein, Goldschmuck, Knotenschnüre und Rekonstruktionen archäologischer Stätten vermitteln dem Besucher einen vielfältigen Eindruck. Sie erklären die Herkunft, Religion, Architektur, Wirtschaft und Machtverhältnisse des Inka-Reiches. Das Weiterexistieren als Mischkultur unter starker europäischer Dominanz belegen Gemälde, Holzbecher und Textilien aus der Kolonialzeit.

Das Imperium der Inka war im 15. und 16. Jahrhundert das größte indigene Reich, das jemals auf amerikanischem Boden erschaffen wurde. Das Inka-Reich bestand aus 200 verschiedenen ethnischen Gruppen, die in unterschiedlichsten Vegetationszonen auf annähernd 5.000 km entlang der Anden von Kolumbien bis Chile lebten.  

Hier geht es zum Trailer zur Ausstellung.

Mittwoch, 05.11.2014