Zuversicht! – Echt jetzt?

von Michael Nitzke

Freitag, 27.03.2020

ein eiserner Türklopfer
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Zu biblischen Zeiten gab es noch keine elektrischen Klingeln - man klopfte einfach an.

In zwei Wochen ist Ostern, und bis dahin gibt’s ja noch eine Menge vorzubereiten. Osterdeko zusammensuchen, im Garten klar Schiff machen und Zuversicht verbreiten zum Beispiel. Michael Nitzke verrät Euch, wie das geht:

Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus!“

So lautet der Titel der diesjährigen evangelischen Fastenaktion, die noch knapp zwei Wochen läuft - bis Ostersonntag. Erst dachte ich: Wie soll das gehen? Soll ich künstlich auf gute Laune, machen, wenn um mich herum alles den Bach runter zugehen scheint?

Dann habe ich mich länger damit auseinandergesetzt und festgestellt: es heißt ja nicht Sieben Wochen gespielte Fröhlichkeit. In den knapp sieben Wochen zwischen Aschermittwoch, denken viele über den Weg nach, den Jesus Christus zum Kreuz gegangen ist. Das war eigentlich eine ganz schlechte Nachricht, aber Jesus hat sie in eine gute Nachricht verwandelt. Er hat das Böse mit Gutem überwunden.

Und wie soll ich das schaffen? – Es bleibt eine echte Herausforderung: Gerade in diesen Zeiten.

Vielleicht einfach klein anfangen. Es ist noch genug Zeit, um mitzumachen. Das Thema der sechsten Woche heißt: „Klopfet an, so wird euch aufgetan!“

Ein Spruch aus der Bibel. - Eigentlich ganz einfach zu verstehen: Wenn du nicht den Mut hast anzuklopfen, dann werden sich keine Türen für dich öffnen. Also fang an, geh auf Menschen zu und überrasche sie mit etwas Positivem. Ein Lächeln kann ein Türöffner sein oder ein: Kann ich Dir helfen?

Klopfet an, so wird euch aufgetan!

Jesus meinte damit auch: „Fangt an zu Gott zu beten! Er öffnet Euch seine Tür. Also seid Ihr offen für Andere.

Freitag, 27.03.2020