Renovabis-Pfingstaktion 2019: Lernen ist Leben

von Stefan Klinkhammer

Samstag, 18.05.2019

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Bildung steht im Mittelpunkt der Pfingstaktion von Renovabis im Jahr 2019. Foto: Achim Pohl

Morgen wird die Renovabis-Pfingstaktion bundesweit eröffnet. Erzbischof Hans-Josef Becker feiert den Festgottesdienst im Paderborner Dom. Bis zum Pfingstsonntag läuft die Kampagne, mit der die Arbeit von Projektpartnern aus Osteuropa vorgestellt wird.

INFO:  „Lernen ist Leben - Unterstützen Sie Bildungsarbeit im Osten Europas!“ – so lautet das Leitwort der Renovabis-Pfingstaktion 2019. Im Mittelpunkt stehen diesmal Projekte in den 29 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, die Bildung in einem ganzheitlichen Sinne unterstützen. Bundesweit eröffnet wird die Renovabis-Pfingstaktion am 19. Mai 2019 im Rahmen eines Festgottesdienstes mit Erzbischof Hans-Josef Becker im Paderborner Dom. Der Abschluss findet am Pfingstsonntag, dem 9. Juni 2019, in Kamen bei Dortmund, ebenfalls im Erzbistum Paderborn, statt. Gemeinsam mit Projektpartnern aus Osteuropa stellt Renovabis das Thema in Schulen, Pfarreien und Gemeinden vor. Über die Aktionsgäste und alle Veranstaltungstermine informiert die Webseite www.renovabis-paderborn.de, eine Übersicht über alle Materialien auf www.renovabis.de/material.

Renovabis-Video: Obwohl viele junge Menschen in Litauen über einen Universitätsabschluss verfügen, mangelt es an beruflichen Perspektiven. Die Berufsschule „Sodžiaus meistrai“ will Abhilfe schaffen und bietet verschiedene Ausbildungsgänge mitsamt pädagogischer und spiritueller Betreuung an. Das zeigt ein Film von Markus Nowak.

Renovabis: Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Der Name stammt aus Psalm 104: „Renovabis faciem terrae – Du (Gott) wirst das Antlitz der Erde erneuern“. Das 1993 von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gegründete Hilfswerk mit Sitz in Freising unterstützt Projekte zur Erneuerung des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens in den ehemals kommunistischen Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas.
Seit 1993 hat das Hilfswerk in rund 23.800 Projekte seiner Partner knapp 746 Millionen Euro investiert.Zu den von Renovabis geförderten Projekten gehören kirchlich-pastorale Projekte, wie Jugendseelsorge, Familienseelsorge, Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, Bau von Kirchen und Gemeindezentren,soziale Projekte und Bildungsprojekte, Altenheime, Tageszentren für Kinder aus sozial schwachen Familien, Projekte für Straßenkinder und für Menschen mit Behinderung, Förderung von Schulen und Berufsschulen und weitere Projekte, wie Ausbildung von Journalisten, Förderung von Medienarbeit und Nothilfe (z.B. für Flüchtlinge oder im Fall von Naturkatastrophen). 2018 konnte Renovabis rund 28 Millionen Euro bewilligen und damit 636 Projekte in den osteuropäischen Partnerländern unterstützen. 

Kontakt: Renovabis, Domberg 27, 85354 Freising, Tel. 08161 / 5309-0, Fax 08161 / 5309-11, E-Mail: info@renovabis.de, Spendenkonto: IBAN: DE24 7509 0300 0002 2117 77, BIC: GENODEF1M05, LIGA Bank eG. Mehr Infos: www.renovabis.de/

Unser Gesprächspartner: Heiner Koch, geboren 1954 in Düsseldorf, studierte nach dem Abitur Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Bonn. Nach dem Staatsexamen in Erziehungswissenschaft und Promotion zum Dr. theol. am 13. Juni 1980 in Köln zum Priester geweiht, bis Ende 1983 Kaplan an St. Martinus in Kaarst, sechs Jahre Stadtjugendseelsorger und BDKJ-Präses im Stadtdekanat Neuss; 1984 Hochschulpfarrer an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Subsidiar an St. Paulus in Düsseldorf. 1989 Leiter der Abteilung Erwachsenenseelsorge im Kölner Generalvikariat, Diözesan-Frauen- und Männerseelsorger und kfd-Diözesanpräses, 1992 Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, 1993-1998 Subsidiar an der Hohen Domkirche, 1998 Residierender Domkapitular im Kölner Metropolitankapitel, 2002 stellvertretende Generalvikar.
Seit 1995 Bundespräses des Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften, 2002-2005 als Generalsekretär an der Vorbereitung und Durchführung des Weltjugendtags in Köln führend beteiligt, 2006 von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof in Köln und zum Titularbischof des ehemaligen irischen Bistums Roscrea ernannt, am 7. Mai 2006 zum Bischof geweiht und zuständig für den Pastoralbezirk Süd des Erzbistums Köln. 2007 Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, seit 2010 als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für die Katholische Deutsche Auslandsseelsorge. 2011 Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln. 2013 trat er mit der Devise „Gaudete semper, Dominus prope - Freut euch allezeit, der Herr ist nahe" (Phil 4,4) sein Amt als 49. Bischof des Bistums Dresden-Meißen an und leitet in der Deutschen Bischofskonferenz die Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Am 8. Juni 2015 ernannte ihn Papst Franziskus zum Erzbischof von Berlin, wo er als 10. Bischof des Erzbistums am 19. September 2015 in der St. Hedwigs-Kathedrale in sein Amt eingeführt wurde. Mehr: http://www.erzbistumberlin.de

Samstag, 18.05.2019