Vocaris: Die Berufungs-App

von Christof Beckmann

Dienstag, 08.01.2019

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Bildmotiv: (c) „Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj)“

Was ist wichtig im Leben? Freunde, Familie und: ein Job, der vielleicht ein bisschen mehr ist als nur Geldverdienen - Berufung eben. Um junge Menschen auf der Suche nach ihrer Berufung zu unterstützen, gibt es jetzt die App „Vocaris“...

INFO: „Du wirst gerufen“, so lautet der aus dem Lateinischen übersetzte Name dieser App, die von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) im Anschluss an die Jugendsynode veröffentlicht wurde. Sie will jungen Menschen auf dem Weg zu einem gelingenden Leben und zum Entdecken ihrer Einmaligkeit und Berufung in Christus helfen. Mit der App, die sich in die drei Teilbereiche Berufung, Engagement und Gebet gliedert, können sie in verschiedenen Fragebögen ihren Talenten nachgehen und in einer damit verknüpften Berufsdatenbank mit ca. 1.500 Berufen erste Ideen bekommen. Dazu werden in der App acht Schritte angeboten, durch die Ignatius von Loyola als Tutor begleitet. Hilfsangebote für das persönliche Gebet – von einführenden Bemerkungen über die Einübung der Bibelbetrachtung bis hin zu Gebetsvorschlägen in speziellen Situationen wie Beziehungsstress oder Prüfungsangst machen die App komplett. Sie ist für Android- und iOS-Geräte sowohl im Playstore als auch im Appstore zum Download verfügbar und schnell installiert. Sie wurde mit den Partnern „Zukunftswerkstatt“ der Jesuiten in Frankfurt, der Berateragentur „XPand Deutschland“ und dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken verwirklicht und von der TELLUX next GmbH programmiert.

Unser Gesprächspartner: Paul Metzlaff, Referent für Glaubensbildung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf, Tel. 0211 / 48 47 66 -16, E-Mail: metzlaff@afj.de.

Webseite berufen.de: Eine speziell für kirchliche Berufe entwickelte App gibt es im Erzbistum Köln. Hier stellen sich 20 verschiedene pastorale Mitarbeitende, vom fußballverrückten Priester bis zur filmbegeisterten Pastoralreferentin, vor. „Wir zeigen Lebenswege, die mit vielen Stationen und Umbrüchen zu tun haben“, so Pfarrer Regamy Thillainathan, Leiter der Diözesanstelle für Berufungspastoral im Erzbistum Köln, die pastorale Berufe wie die des Priesters, Diakons oder des Gemeindereferenten und Pastoralreferenten fördert. Auch Menschen, die sich für ein Leben in Ordensgemeinschaften interessieren, finden Orientierung durch Austausch und persönliche Gespräche. Pfarrer Regamy Thillainathan und seine Mitarbeitenden in der Diözesanstelle für Berufungspastoral informieren Interessierte über ihre Webseite und ihre Kanäle in den Sozialen Medien. Darüber hinaus besuchen sie Gemeinden und Schulen im Erzbistum Köln, in denen sie junge Menschen dazu animieren, ihre persönliche Berufung zu finden. Jährlich beginnen etwa 25 bis 30 junge Menschen im Erzbistum Köln die Ausbildung zu einem pastoralen Beruf.

Dienstag, 08.01.2019