Was heißt schon alltäglich?

von Arnd Prüßmann

Donnerstag, 25.02.2016

Alltagstrott
Ist all das, was zu den täglichen Gewohnheiten zählt, nur Alltagstrott?

"Ach, das ist doch nur alltäglich – nichts Besonderes!" heißt es oft – leicht abwertend. Arnd Prüßmann ist da anderer Meinung. Er gewinnt dem ganz Alltäglichen jede Menge Positives ab.

Bei einer Umfrage des Emnid-Institutes ging es um die Frage "Was machen Sie normalerweise jeden Tag?" Auf Platz drei der täglichen Gewohnheiten schaffte es die Aussage:

„Ich sage etwas Nettes zu einem anderen Menschen.“

Das findet Arnd Prüßmann erstaunlich. Denn dazu braucht es schon viel Mitgefühl und Aufmerksamkeit, sich so freundlich und warmherzig an andere zu wenden. Nicht jeder hat so wache Augen, um einen Mitmenschen täglich aufzumuntern.

"Ich bete jeden Tag."

Das sagen 17 Prozent der Befragten. Anteilmäßig sind es eher die Älteren, die diese Art der inneren Einkehr und Ruhe suchen und hier vielleicht auch das, was bei ihnen im Kleinen und in der Welt im Großen passiert, im Dialog mit Gott bewältigen möchten. Im Ranking wäre das noch ausbaufähig.

Hier können Sie alle Umfrageergebnisse nachlesen.

Donnerstag, 25.02.2016