Sei nicht zu hart zu Dir selbst!

von Margret Wand

Dienstag, 23.02.2016

Scherben
Bleib nicht auf Deinem persönlichen Scherbenhaufen stehen!

Kennen Sie das? Da passiert irgendetwas Unangenehmes im Beruf oder in der Familie. Und es lässt einen nicht mehr los. Die Gedanken daran kreisen im Kopf herum, rauben den Schlaf und lähmen einen regelrecht. Was tun?

Auf keinen Fall den falschen Parolen vertrauen: "Das wird schon wieder! Die Zeit heilt alle Wunden!" Das ist zu wenig, um hilfreich zu sein. Die Zeit lässt höchstens Narbengewebe entstehen.

Es hilft, den Blick nicht nur rückwärts zu wenden und auf dem Scherbenhaufen stehenzubleiben. Es hilft, den Blick nach vorne zu wenden. Die Bibel erzählt viele Geschichten von Menschen, die gestolpert, gefallen sind, die etwas falsch gemacht haben. Wichtig: Sie sind wieder aufgestanden. Gott hat ihnen dabei geholfen, oft durch Menschen.

Nicht auf den Scherben dessen, was nicht gelungen ist, was unabänderlich ist, stehenbleiben. Denn dann wird der Schmerz immer größer. Dann geht nichts mehr. Sich Hilfe suchen, um von den Scherben herunterzukommen. Hilfe annehmen. So könnte es gehen.

Dienstag, 23.02.2016