Nur ein Stück Plastik?

von Margret Wand

Samstag, 14.03.2015

Kundenkarte
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Wie viele Kundenkarten braucht der Mensch?

Die Geldbörsen werden immer dicker. Nicht weil da so viel Geld drin ist – sondern jede Menge Karten: Karten für die Bank, Apotheke, Bäcker, Parfümerie, Kaufhaus, Tankstelle, Versicherung und und und. Margret Wands Geldbörse scheint dünn zu sein.

Ein Vorteil?

Vielleicht! An sich spricht zwar nichts dagegen Punkte zu sammeln und Preisvorteile zu haben. Nur häufig scheint es bei Einkaufssituationen so zu sein, dass der Kunde erst durch seine Karte zum Kunden wird. Da wird eher in der Computerkartei gesucht und der Blick auf die Karte gerichtet, als auf den Menschen, der vor einem steht.

Kundenkarten sind Teil des Kundenbindungsprogramms. Das scheint sich für die Unternehmen zu lohnen. Die Stiftung Warentest stellt fest:

"Die Gesellschaft für Konsumforschung hat 2007 für das Bonusprogramm ermittelt, dass die Kartenbesitzer bei den Payback-Partnerunternehmen mehr als zuvor einkaufen. Im dritten Jahr der Mitgliedschaft war der Umsatz mit ihnen um 25 Prozent gestiegen."

Die Empfehlung:

"Die ideale Kundenkarte ist kostenlos. Sie bietet einen regelmäßigen messbaren Rabatt von mindestens 3 Prozent, der schnell mit dem Einkauf verrechnet wird. Ihre Bonusbedingungen sind verständlich und ihr Anbieter hält sich an die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Doch keines der von uns untersuchten Programme erfüllt alle Bedingungen zusammen."

Hier finden Sie alle Ergebnisse der Stiftung Warentest.

Samstag, 14.03.2015